tramp – the editionspace

Das Projekt tramp. the editionspace ist ein Ausstellungsprojekt, das auf zwei Ebenen die Möglichkeiten des Ausstellung-Machens auslotet.
Es handelt sich um eine Ausstellungsserie im Printmedium: Fünf junge KünstlerInnen, die kürzlich ihr Studium in Karlsruhe an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung bzw. an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste absolvierten, konzipierten in fünf Editionen Einzelausstellungen. Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler sind Maximilian Arnold, Samantha Bohatsch, Martin Lorenz, Maria Tackmann und Claudia de la Torre.
Jede Edition wird als eine Folge von Räumen und Momenten verstanden, als eine „Architektur“, die den physischen Räumen einer Ausstellungsinstitution entspricht. Die einzelnen Seiten der Editionen werden folglich wie Wände behandelt. Die KünstlerInnen arbeiten in unterschiedlichen Medien (Film, Installation, Malerei, Fotografie/Bildarchive). Im Hinblick auf die Präsentation einer Arbeit hat jedes künstlerische Medium spezifische Anforderungen an einen Raum, die auch im Falle dieser Publikationen beachtet wurden. In enger Zusammenarbeit zwischen den KünstlerInnen, der Kuratorin und dem Grafiker wird daher für jede Ausstellung ein passendes Format erarbeitet.
Ziel ist es, ein Ausstellungsformat – die Ausstellung im Printmedium – zu erproben, dem bisher noch keine große Aufmerksamkeit zukam. Die Ergebnisse werden sich von herkömmlichen Künstlerbüchern, -katalogen oder Ausstellungsdokumentationen unterscheiden. Hierbei steht besonders die Frage im Zentrum wie sich die unterschiedlichen künstlerischen Medien in das Printmedium übersetzen lassen.

Der Titel tramp spielt auf die durch Charlie Chaplin berühmt gewordene Figur des gutmütigen Landstreichers an. Während Chaplins Tramp stets auf der Suche nach Gelegenheiten des Broterwerbs ist und seinen sozialen Status durch seine Kleidung zu verdecken sucht, basiert dieses Ausstellungsprojekt auf der „Gastfreundschaft“ etablierter Kunsteinrichtungen: Die Ausstellungsarchitektur des tramp, sein Raum, soll jeweils für eine Dauer von ca. 1-2 Wochen in bestehenden Institutionen Halt machen und im Anschluss zu den nächsten Einrichtungen „reisen“.
Hierfür konzipierte ein Ausstellungsdesigner ein variables Präsentationsmodul, das gemeinsam mit den Editionen an die Kunsteinrichtungen verschickt und dort aufgebaut werden soll. Ein geeigneter Ort wäre beispielsweise in Nähe der hauseigenen Publikationen oder des Informationstisches.
Das Modul ist so konstruiert, dass es die Eigenständigkeit des portablen Ausstellungsraumes innerhalb der jeweiligen Institution verdeutlicht, dabei jedoch nicht in das normale Ausstellungsgeschehen eingreift. Auf diese Weise macht sich die Serie von dem laufenden Betrieb unabhängig und die Arbeit der gastgebenden Institution wird nicht beeinträchtigt.
Mit tramp. the editionspace soll ein zu herkömmlichen Situationen alternatives, flexibles Ausstellungsformat erprobt werden, das die aktuelle künstlerische Produktion aus Karlsruhe auch außerhalb der Stadt sichtbar und zugänglich macht.

© Hannah Cooke
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© Hannah Cooke
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© Hannah Cooke
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tramp @ Badischer Kunstverein Karlsruhe © Alina Schmuch
tramp @ Badischer Kunstverein Karlsruhe
© Alina Schmuch
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© Alina Schmuch
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tramp @ Badischer Kunstverein Karlsruhe
© Alina Schmuch
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tramp @ Badischer Kunstverein Karlsruhe
© Alina Schmuch
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tramp @ Badischer Kunstverein Karlsruhe
© Alina Schmuch
tramp @ Badischer Kunstverein Karlsruhe © Alina Schmuch
tramp @ Badischer Kunstverein Karlsruhe
© Alina Schmuch
tramp @ Badischer Kunstverein Karlsruhe © Alina Schmuch
tramp @ Badischer Kunstverein Karlsruhe
© Alina Schmuch

Konzept: Ferial Nadja Karrasch
Ausstellungsdesign: Maxim Weirich
Graphikdesign: Thilo Kasper

Thilo Kasper

Alina Schmuch

Hannah Cooke

 

 

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