Das Kopftuch auf den Füßen. Nilbar Güreş im Badischen Kunstverein

Die türkische Redensart, „Bir yastıkta kocasınlar“ („Mögen sie auf einem Kissen alt werden“) wird Frischvermählten mitgegeben, bevor sie am ersten Abend ihres Lebensbundes im traditionellen Ehebett ihre Köpfe auf ein langes, gemeinsames Kissen betten. Dieses symbolisch aufgeladene Polster, das als Teil der Mitgift der Braut in das heimische Glück mitgebracht wird und als sinnbildliche Klammer zwei Menschen – selbstverständlich einen Mann und eine Frau – zu einer (mehr oder weniger) harmonischen Einheit zusammenfasst, nimmt die Künstlerin Nilbar Güreş (*1977 in Istanbul) zum Ausgangspunkt ihrer Stoffarbeit Lovers (2006–11)…

Hier geht es zum Text auf art-in-berlin.de

Abbildung: Nilbar Güreş, Non-Sex-Belt (2014)

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