Zukunft ohne „Heimat“ – Der vierte Berliner Herbstsalon denkt Zugehörigkeit neu

Gesellschaftliche Machtverhältnisse bilden sich immer auch in der Art und der Verteilung von Sprache ab: Wer spricht wie und wem wird lediglich die Rolle der Zuhörerin zuteil? Wer entscheidet darüber, was in den Katalog des Sagbaren und Hörbaren aufgenommen wird? Und, wie formt all das unsere Wahrnehmung des uns Umgebenden? Dass es oft die rechten und konservativen Kräfte sind, die sich dieses „Recht“ besonders lautstark herausnehmen, kann dieser Tage überall beobachtet werden.

Der Titel der vierten Ausgabe des interdisziplinären Berliner Herbstsalons, DE-HEIMATIZE IT!, versteht sich als Aufforderung, als Appell. Es geht, so formuliert es Mit-Organisatorin und Intendantin des Maxim Gorki Theaters Shermin Langhoff in ihrem Editorial, darum, gemeinsam eine neue Sprache zu finden. Eine Sprache frei von nationaler, rassistischer und sexistischer Prägung, die sich nicht ökonomischen Interessen verpflichten lässt…

Hier geht es zum Text auf art in berlin

Berliner Herbstsalon

Abbildung: Natasha A. Kelly, Millis Erwachen, Installation, 2018

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s